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Die Corona-Krise hat den Bubble-Hotels zu neuer Popularität verholfen. Isoliert in schöner Natur fernab von anderen, lautet das Konzept.

von Carl Meissen

In der Schweiz sind die Bubble-Hotels bisher nur einzelne Blasen, konkret Zimmer aus futuristischen, transparenten Blasen, die abseits vom Hauptbetrieb liegen. Durch die Corona-Krise haben sie jedoch an Bedeutung gewonnen.

Die Unterkunft ist von einer durchsichtigen Kuppel aus Plastik umgeben, was nachts einen Blick in den freien Sternenhimmel ermöglicht.

Die ersten Bubble-Hotels entstanden in der Nähe von Marseille, was schnell an zahlreichen Orten kopiert wurde. So steht heute auch ein Bubble-Zimmer direkt unter dem Schloss Arenenberg neben den Reben mit Sicht auf den Bodensee.

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In der Bubble gibt es in der Regel kein Bad. Neben einem gemütlichen Bett, Sitzgelegenheiten und Lampen sowie einer Temperaturregelung bietet sie nichts ausser Natur.

In der Schweiz sind die Bubble-Zimmer immer an die Infrastruktur eines Hauses mit sanitären Einrichtungen angebunden.

Das Niveau ist jedoch viel gehobener und natürlich exklusiver als auf einem Campingplatz. Inzwischen sind an Traumdestinationen rund um die Welt Bubble-Hotels entstanden, um die Natur mit geringem

Energie- und Materialaufwand zu schonen. Denn die Bubbles bestehen aus recyceltem Kunststoff und werden mit einer Turbine «aufgeblasen», die für die Luftumwälzung sorgt, die Luft filtert und die Luftfeuchtigkeit korrigiert, sodass zu jeder Jahreszeit eine angenehme Temperatur herrscht.

Das verursacht unter dem Strich einen bedeutend kleineren ökologischen Fussabdruck als ein Neubau.

An vielen schönen Winkeln wären Neubauten gar nicht möglich. Zum Beispiel am Standort des «The 5 Million Star Hotel» in einem Wald zwei Stunden von Reykjavik entfernt, wo im Winter in einzigartiger Umgebung das Spiel das Nordlichts verfolgt werden kann.

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