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Achtsamkeitsimpuls
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Achtsamkeitsimpuls

Morgens aus dem Bett zu kommen fällt oft nicht leicht. Wie das gelingt, kann prägend für die ersten Morgenstunden sein, für ein gutes Körpergefühl und eine motivierende Tages-Zuversicht.

von Anton Ladner

 

 

Laut einer neuen Studie deRoyal Melbourne Institute of Technology in Australien, die kürzlich in der Publikation Journal of Sleep Disorders and Therapy veröffentlicht wurde, kann das Gefühl der Müdigkeit bis zu vier Stunden nach dem Aufstehen anhalten. Dieses Gefühl überschattet nicht nur die ersten Morgenstunden, sondern hat Folgen für den ganzen Tag

Es seien eine Schläfrigkeit und ein Mangel an Wachsamkeit, eine fast lähmende Trägheit, wie die Wissenschaftler schreiben. Um herauszufinden, wie man dem entgegenwirken kann, führten Forscher eine Studie über Weckgeräusche durch und verglichen melodische Klänge, die durch Musik erzeugt werden, mit unmelodischePiepsen, das in den meisten Standardweckern verwendet wird.

Für die Studie definierten die Forscher melodisch als Melodien, die man leicht mitsingen kannMithilfe einer eigens entwickelten App wurden die Testpersonen entweder mit einem einfachen Alarmton oder einer melodischen Melodie geweckt. Anschliessend mussten sie sofort ihre Wachsamkeit testen

 Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass unabhängig von der Art der Musik, die gespielt wurde, melodische Alarmtöne dazu führten, dass die Teilnehmer schneller und genauer reagierten, verglichen mit einer Kontrollgruppe, die mit klassischen Alarmtönen ohne Melodie geweckt wurde. Das Forscher-Team fand auch heraus, dass der Klang einer menschlichen Stimme Kinder effektiver aufweckt.

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Die Wissenschaftler vermuten, dass diese Wirkung mit der Art und Weise zu tun haben könnte, wie Melodien und Stimmen vom Innenohr und dann vom Gehirn verarbeitet werden 

Melodische Klänge können auch während des Tages das Körpergefühl heben – über Kopfhörer beim Sport auf dem Hometrainer, auf einem Spaziergang mit einem Konzert in den Ohren oder bei einem Entspannungsbad mit Klängen. Oft ist man da etwas zu bequem, um dem Körper diese Wohltat zu organisieren. Doch der geringe Aufwand steht in keinem Verhältnis zur positiven Wirkung.  

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